Moderates Erdbeben bei Rimini

Italien – Ein moderates Erdbeben hat am Sonntag den Nordosten Italiens erschüttert. Nach ersten Angaben der privaten Webseite ALomax lag das Epizentrum des Erdbebens an der Adriaküste des Landes nahe der Stadt Rimini. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude (mb) 4.6. Das Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) gibt das Beben zunächst mit Magnitude 4.5 an und lokalisiert das Epizentrum vor der Küste, rund 20 Kilometer nördlich vom Stadtzentrum Riminis.
Das Erdbeben war in umliegenden Regionen, besonders in Rimini und Umgebung, deutlich zu spüren. Auch die Poebene sowie Teile der Regionen Marken, Toskana und Umbrien waren betroffen, ebenso San Marino.
Mit größeren Schäden infolge des Bebens ist aufgrund der Lage des Epizentrums nicht zu rechnen. Tsunami-Gefahr besteht nicht.

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Update 14:14 Uhr
Der Italienische Erdbebendienst INGV gibt das Beben nun mit Magnitude 4.2 an. Die Herdtiefe lag bei 43 Kilometern.

Erst Ende August hat ein ähnliches Erdbeben den Großraum Rimini erschüttert. Dieses war mit Magnitude 3.7 deutlich schwächer und führte nicht zu Gebäudeschäden.

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Zeugenmeldungen
Valle di Teva
leichtes Zittern im Haus, Geschirr hat geklirrt, Hund hat gebellt. Zeitpunkt Sonntag 18.11. gegen 13 Uhr. (Intensität II)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 18. November, 13:48 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 43 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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