Moderates Erdbeben in Montenegro

Montenegro – Im Grenzgebiet von Montenegro und Albanien hat sich am Dienstagnachmittag ein moderates Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Lokalisierungen des albanischen Erdbebendienstes im Seegebiet vor der Küste von Montenegro, wenige Kilometer vom Ort Bar entfernt. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 4.6. Die Herdtiefe lag in rund 20 Kilometern.
In weiten Teilen Montenegros waren die Auswirkungen des Bebens deutlich zu spüren. Besonders in den nächst gelegenen Küstenorten und in der Hauptstadt Podgorica waren moderate Erschütterungen zu spüren. Zeugen auf der Webseite des EMSC geben Maximalintensität VI an.
In Albanien war besonders der Norden des Landes betroffen. Auch in der Hauptstadt Tirana war das Beben zu spüren. Ebenso in Teilen des Kosovo und vereinzelt in Mazedonien.
Aufgrund der Herdtiefe war die Intensität des Bebens leicht abgeschwächt. Dennoch sind direkt am Epizentrum kleinere Schäden denkbar.

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Der Süden Montenegros war im Jahr 1979 schwer von einem Beben mit Magnitude 6.9 betroffen, bei dem hunderte Menschen ums Leben gekommen sind. Das heutige Beben lag nahe des damaligen Epizentrums.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13. November, 14:47 Uhr

Magnitude: 4.6

Tiefe: 21 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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