Erdbebenserie in Rheinau

Rheinau – Im deutsch-französischen Grenzgebiet nördlich von Straßburg wurde in den vergangenen Tagen eine kleine Erdbebenserie registriert. Insgesamt vier Erdbeben über Magnitude 1 lokalisierte die Universität Straßburg seit Donnerstagnachmittag. Zunächst erreichten die Beben lediglich Magnitude 1 bis 1.2. Ein neues Erdbeben am Samstagnachmittag war mit Magnitude 1.5 stärker als die Vorherigen. Die Epizentren der Beben werden nahe der baden-württembergischen Stadt Rheinau lokalisiert. Dabei lagen die Herde in geringen Tiefen von rund 3 bis 8 Kilometern, wobei die Lokalisierungen aufgrund der niedrigen Magnitude ungenau sind.

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Zunächst hieß es von Seiten der Universität Straßburg, es könnte sich um induzierte Erdbeben handeln. Nahe Straßburg hatte sich im vergangenen Jahr auf französischer Seite bereits eine kleine Erdbebenserie ereignet, die mit einer Geothermie-Anlage in Verbindung gebracht wurde.
Später hieß es, die aktuelle Erdbebenserie sei tektonischen Ursprungs.

Das jüngste Beben wurde ebenfalls vom Schweizerischen Erdbebendienst detektiert. Dieser ermittelte Magnitude 1.7, lokalisiert das Epizentrum nahe Kehl und gibt eine Herdtiefe von drei Kilometern an.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 13. Juni

Magnitude: bis 1.5

Tiefe: ca. 5 km

Maximalintensität (geschätzt): 0

Schütterradius (geschätzt): 0

Schäden erwartet: nein

Ursprung: tektonisch?

Lage des Epizentrums


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Übersicht der aktuellen Erdbeben in Deutschland (mit Links zu Erdbebendiensten)

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