Zwei starke Erdbeben im Osten der Türkei

Update 15. Juni, 08:57 Uhr

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Ein weiteres starkes Erdbeben hat die Region Bingöl am Montagmorgen getroffen. Nach ersten Angaben der türkischen Behörden war das erneute Beben mit Magnitude 5.8 ähnlich stark wie das Beben am Sonntag. Lokalisierungen des Epizentrums verorten das Erdbeben unmittelbar östlich des getrigen.
Da die selbe Region betroffen ist, muss erneut mit schweren Schäden gerechnet werden. Vor allem bereits beschädigte Gebäude können nun schwer betroffen sein. Auch ist erneut mit einem Aufleben der Nachbeben zu rechnen. Weitere starke Erdbeben können nicht ausgeschlossen werden.

Update 09:03 Uhr
Das Beben wurde nach manueller Überprüfung auf Magnitude 5.6 korrigiert. Die Herdtiefe lag bei 7 Kilometern.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15. Juni, 8:51 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: 7 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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Originalveröffentlichung vom 14. Juni

Türkei – Ein starkes Erdbeben hat am Sonntagnachmittag den Osten der Türkei erschüttert. Nach vorläufigen Angaben des Kandili-Observatoriums lag das Epizentrum in der Region Bingöl, etwa 125 Kilometer südöstlich der Stadt Erzincan. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5.9. Zur Herdtiefe gibt es noch keine genauen Lokalisierungen.
Die Erschütterungen waren in vielen umliegenden Regionen und Städten zu spüren. Neben Erzincan waren unter anderem auch Erzurum, Trabzon und Elazig betroffen. In der Epizentralregion ist mit hohen Intensitäten zu rechnen. Da die Bevölkerungsdichte rund ums Epizentrum relativ gering ist, sind weitreichende Schäden unwahrscheinlich. In den Dörfern nahe des Epizentrums ist jedoch mit schweren Schäden zu rechnen. Zudem sind starke Nachbeben und Erdrutsche möglich.

Das Erdbeben ereignete sich im Schnittbereich der Ostanatolischen und der Nordanatolischen Störung, den beiden größten und gefährlichsten Verwerfungszonen der Türkei. Die letzten großen Erdbeben über Magnitude 7 in den jeweiligen Segmenten ereigneten sich 1866 (Ostanatolische Störung) und 1939 (Nordanatolische Störung).

Update 16:47 Uhr
Kandili hat das Erdbeben nach manueller Überprüfung auf Magnitude 5.8 korrigiert. Ein erstes stärkeres Nachbeben mit Magnitude 4.9 ereignete sich nach 10 Minuten.

Update 18:53 Uhr:
In zwei Dörfern nahe des Epizentrums sind durch das Erdbeben mindestens zehn Gebäude eingestürzt, dabei wurden sieben Personen leicht verletzt. Beim teilweisen Einsturz einer Polizeistation wurden in einem weiteren Dorf wurden zwei Beamte verletzt. Mehrere Straßen sind durch Steinschläge nicht passierbar.

Update 21:20 Uhr:
Durch den Einsturz der Polizeistation ist eine Person ums Leben gekommen. Die Zahl der Verletzten ist auf 18 gestiegen. 14 von ihnen stammen aus Bingöl und vier aus der Nachbarprovinz Erzurum.
Mehr als 3000 Personen werden vorläufig in Notunterkünften betreut. Eine genaue Schadensauswertung soll innerhalb der nächsten Tage erfolgen. Behörden warnten davor, beschädigte Gebäude zu betreten, da weiterhin mit starken Nachbeben zu rechnen ist.

wird aktualisiert, sobald weitere Infos verfügbar sind.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14. Juni, 16:24 Uhr

Magnitude: 5.8

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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