Schäden nach starkem Erdbeben auf den Philippinen

Philippinen – Ein starkes Erdbeben hat am Montagabend (27. Juli) den Süden des Inselstaates erschüttert. Es erreichte nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) Magnitude 5.8. Der Philippinische Erdbebendienst (Phivolcs) gibt die Stärke mit 6.0 an. Das Epizentrum lag vor der Ostküste der Insel Mindanao. Erschütterungen waren auf weiten Teilen der Insel spürbar, darunter auch in der Großstadt Davao. Aufgrund der geringen Distanz zur Küste muss mit kleineren Schäden in nahe gelegenen Küstenorten gerechnet werden. Tsunamigefahr besteht nicht.

Bisher gab es auf den Philippinen in diesem Jahr vier Erdbeben die zu Schäden geführt haben. Im vergangenen Jahr hat eine Serie starker Erdbeben den Süden von Mindanao erschüttert, wodurch dutzende Personen ums Leben kamen.

Update 28. Juli, 10:35 Uhr:
In der Stadt Talacogon ist durch das Erdbeben die Wand eines Wohngebäudes eingestürzt. Die 13 Bewohner blieben unverletzt. In einem Einkaufszentrum in der Stadt San Francisco stürzte eine Decke teilweise ein. Behörden sind in der betroffenen Region aktiv um die Schäden zu beurteilen.

Ein starkes Erdbeben hat den Süden der Philippinen erschüttert.
Epizentrum und Intensität des Erdbebens.
FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19:33 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe: 65 Kilometer

Spürbar: ja

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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