Starkes Erdbeben erschüttert Honduras und Belize

Honduras – Im Karibischen Meer hat sich am Montag ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens lag vor der Nordküste von Honduras, etwa 50 Kilometer nordöstlich der Islas de la Bahia Inselgruppe. Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) erreichte das Beben Magnitude 5.6.
Erschütterungen waren in Teilen Mittelamerikas deutlich zu spüren, darunter Teile von Honduras und Belize. Auch im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo im äußersten Südosten der Yucatan-Halbinsel wurden schwache Intensitäten verzeichnet. Stärker war das Beben auf den nahe gelegenen Inseln. Aufgrund der relativ großen Distanz zwischen Epizentrum und Küste ist jedoch nicht mit nennenswerten Schäden zu rechnen. Tsunami-Gefahr besteht nicht.

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Ursprung des Erdbebens ist die Swan Islands Transform Fault, eine Störungszone, die die Grenze zwischen der Karibischen und der Nordamerikanischen Platte bildet. Im Januar 2018 kam es entlang dieser Störung vor der Küste zu einem Beben mit Magnitude 7.5. Infolgedessen kam es in Honduras und Mexiko zu geringfügigen Schäden. Bereits im April diesen Jahres kam es an selber Stelle zu einem Nachbeben mit Magnitude 6.0.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10. August, 16:13 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.