Mehrere Verletzte bei Erdbeben in Buschehr

Iran – Bei einem Erdbeben im Süden der iranischen Provinz Buschehr sind am Dienstagmorgen (MEZ) mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Iranische Erdbebenbehörde registrierte, lag das Epizentrum des Erdbebens nahe der Hafenstadt Bardar-e Kangan am Persischen Golf. Es erreichte demnach Magnitude 4.9 und hatte eine Tiefe von 18 Kilometern. In der relativ dicht besiedelten Epizentralregion waren die Erschütterungen stark zu spüren. In mehreren Orten wurden Schulen und öffentliche Gebäude evakuiert. Erste offizielle Meldungen sprechen von zahlreichen Schäden an Wohnhäusern und Geschäften. Es gibt Stromausfälle in einigen Städten. Mindestens sieben Personen sollen dabei verletzt worden sein und müssen in Krankenhäusern behandelt werden. Rettungskräfte des Roten Halbmonds sind im Einsatz.

Es ist bereits das vierte Erdbeben im Iran nach der Katastrophe in Kermanschah am 12. November, das Schäden verursacht hat. Zuletzt hat am 2. Dezember ein Erdbeben der Stärke 4.6 in der Region West-Aserbaidschan mehrere dutzend Gebäude beschädigt. Ein Tag zuvor wurden 55 Menschen bei einem Beben der Stärke 6.0 in Kerman verletzt. Das Beben zerstörte zudem rund 600 Gebäude.

Update 18:35 Uhr
Die Zahl der Verletzten infolge dieses Erdbebens ist auf 16 gestiegen. 15 von ihnen werden mit leichten Verletzungen ambulant behandelt. Darunter ist auch ein zwei-jähriges Kind.
Zahlreiche Gebäude erlitten infolge des Bebens Schäden. Einige sind eingestürzt.

Update 6. Dezember
Die Zahl der Verletzten durch die beiden Erdbeben im Iran am Dienstag ist auf 63 gestiegen. 33 Menschen wurden beim Erdbeben in Buschehr (M4.9) durch herabstürzende Trümmer verletzt, einer von ihnen schwer. 30 weitere verletzten sich bei der Flucht aus Gebäuden und durch herabstürzende Gegenstände beim Erdbeben in Gilan (M4.8). Davon werden sieben stationär in Krankenhäusern behandelt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 08:26 Uhr

Magnitude: 4,9

Tiefe: 18 km

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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