Starkes Erdbeben auf den Salomonen – Leichte Schäden an Gebäuden – Katastrophale Zustände durch zeitgleiche Überflutungen

Der Süden des pazifischen Inselstaates Salomonen wurde um 13.40 Uhr MESZ von einem starken Erdbeben erschüttert. Nach Angaben des USGS und Geofon erreichte es Magnitude 6.0. Das Epizentrum lag demnach auf der Insel San Cristobal, 220 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Honiara. Auf dieser Insel leben etwa 10.000 Menschen, es befinden sich dort mehrere kleinere Siedlungen, darunter Kirakira, mit 2500 Einwohnern die Hauptstadt der Provinz  Makira und Ulawa. Das Erdbeben fand in etwa 90 Kilometern Tiefe statt, somit besteht nicht die Gefahr von größeren Schäden, oder einem Tsunami. USGS hat Intensität V bis VI berechnet.

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Update 7. April
Durch das Erdbeben wurden auf der Insel einige Gebäude beschädigt, wie lokale Medien mitteilen. Verletzt wurde niemand. Dramatischer sind die Auswirkungen eines zeitgleichen Hochwassers. Dort starben 19 Menschen, 40 werden noch vermisst. 41.000 wurden obdachlos. Besonders betroffen von der Flut war die Region um die Hauptstadt Honiara.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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