Binnen weniger Stunden haben sich in der vergangenen Nacht drei starke Erdbeben im Südwesten des Pazifischen Ozeans ereignet. Betroffen davon waren die Länder Fidschi, Tonga und Neuseeland. Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:
Begonnen hat die Erdbebensequenz mit einem Erdbeben der Stärke 6.4 im Nordwesten des Inselstaates Tonga. Mit knapp 170 Kilometern lag das Hypozentrum recht tief. Die Erschütterungen waren auf einigen Inseln und in der Hauptstadt Nuku’alofa mit geringer Intensität spürbar.
Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 24. September, 23:07 Uhr
Magnitude: 6.4
Tiefe: 183 km
Spürbar: ja
Schäden erwartet: nein
Opfer erwartet: nein
Ursprung: tektonisch
Tsunami-Gefahr: nein
Nur wenige Minuten später bebte es nördlich davon nahe des Inselstaates Fidschi. Es erreichte laut USGS Magnitude 6.9. Mit knapp 600 Kilometern lag das Hypozentrum deutlich tiefer, die Erschütterungen waren somit nur sehr gering. Verspürt wurden diese in Teilen von Fidschi, Samoa und Tonga.
Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:
Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 24. September, 23:28 Uhr
Magnitude: 6.9
Tiefe: 592 km
Spürbar: ja
Schäden erwartet: nein
Opfer erwartet: nein
Ursprung: tektonisch
Tsunami-Gefahr: nein
Nach den beiden Beben setzte bei den neuseeländischen Kermadec-Inseln ein Erdbebenschwarm ein. Dort wurden bislang sechs Erdbeben über Magnitude 4.5 verzeichnet, das stärkste am frühen Sonntagmorgen (MESZ) mit Magnitude 5.9. Da die Inseln nahezu unbesiedelt sind, gibt es hier keine Schäden.
Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:
Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 26. September, 06:28 Uhr
Magnitude: 5.9
Tiefe: 10 km
Spürbar: ja
Schäden erwartet: nein
Opfer erwartet: nein
Ursprung: tektonisch
Tsunami-Gefahr: nein
In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.