Salomonen – Nach dem schweren Erdbeben (M7.8) Ende des Jahres 2016, das auf der Insel Makira (San Cristobal) schwere Schäden verursacht hat, hält die Serie starker Nachbeben weiter an. In der Nacht zum Freitag wurde ein Beben der Stärke 6.5 registriert, wie das USGS mitteilt. Das Epizentrum lag erneut vor der Nordwestküste der Insel. Es gab eine Tsunami-Warnung. Die Erschütterungen waren auch in der Landeshauptstadt Honiara deutlich zu spüren. In den betroffenen Regionen auf Makira hat das Beben zu neuen Sorgen geführt. Zwar ist noch nichts über zusätzliche Schäden bekannt, doch wird durch die erneuten Erschütterungen der Wiederaufbau behindert. Viele Bewohner fürchten, dass die neu errichteten Häuser direkt wieder zerstört werden könnten.
Hilfskräfte, die in dem Gebiet im Einsatz sind, beurteilen zur Zeit die neuen Auswirkungen.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 00:04 Uhr

Magnitude: 6.5

Tiefe: 30 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).