Erdbeben im Norden von Sumatra

Indonesien – Nahe der indonesischen Stadt Tarutung im Norden der Insel Sumatra hat sich am Samstag ein moderates Erdbeben ereignet. Nach Angaben des indonesischen Erdbebendienstes BMKG erreichte das Beben Magnitude 5.3. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer vom Zentrum der Kleinstadt entfernt. Demnach wird Hypozentrum in geringer Tiefe lokalisiert.
In Tarutung waren die Erschütterungen nach ersten Meldungen von Zeugen stark zu spüren. Aufgrund der geringen Herdtiefe und der Lage des Epizentrums unmittelbar am Stadtrand muss mit größeren Schäden gerechnet werden.
Bereits am Morgen wurde nördlich der Stadt ein Erdbeben mit Magnitude 4.4 registriert, das aber nur schwach zu spüren war.

Das Erdbeben geht auf die große Sumatra-Störung zurück, die die Insel von Nord nach Süd durchzieht. Es handelt sich um eine Strike-Slip Störung, an der es häufig zu moderaten bis starken Erdbeben kommt, die aufgrund der geringen Herdtiefe häufig zu Schäden führen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11:02 Uhr

Magnitude: 5.3

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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