Erdbeben in Kalabrien

Italien – Vor der Küste der Süditalienischen Region Kalabrien hat sich am Samstagmorgen ein moderates Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag im Tyrrhenischen Meer, etwa 8 Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Tropea. Nach Angaben des Erdbebendienstes am INGV erreichte das Beben Magnitude 4.4. Es ereignete sich im 57 Kilometern Tiefe und somit innerhalb der Afrikanischen Platte, die vor der Südküste Kalabriens subduziert wird.
Die Erschütterungen waren in der gesamten Südhälfte der Region deutlich spürbar. Besonders in den Küstenorten am Tyrrhenischen Meer, wo sich zur Zeit viele Touristen aufhalten, war das Beben sehr deutlich und verursachte teilweise Panik. Bei der Feuerwehr gingen mehrere Notrufe verängstigter Anwohner ein. Auch an der Nordküste Siziliens sowie teilweise auf den Liparischen Inseln (u.a. auf Salina) war das Beben schwach zu spüren.
Meldungen über Schäden an Gebäuden oder sonstigen Verlusten liegen zur Zeit nicht vor. Von einem Erdbeben dieser Stärke und in dieser Tiefe geht normalerweise auch keine Gefahr aus. Nachbeben traten bislang nicht auf.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14. Juli, 04:50 Uhr

Magnitude: 4.4

Tiefe: 57 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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