Erdbeben verursacht Schäden in Tainan

Taiwan – Ein sehr flaches Erdbeben hat am Mittwoch die Taiwanische Millionenstadt Tainan im Süden des Landes getroffen und dabei einige Schäden verursacht. Nach Angaben der Meteorologiebehörde erreichte das Beben zwar nur Magnitude 4.3. Das Epizentrum lag allerdings direkt in der Stadt und der Erdbebenherd nur in rund fünf Kilometern Tiefe. Da der Großteil der Stadt direkt an der Küste auf lockeren Sedimenten erbaut ist, wurden vereinzelt mit Intensität 5 und einer Bodenbeschleunigung von über 0,1g überdurchschnittlich starke Erschütterungen registriert. Aufgrund dessen haben viele Menschen in Panik ihre Häuser verlassen. An mehreren Wohnhäusern kam es zu kleineren Schäden, wie eine erste Bestandsaufnahme der Feuerwehr ergibt. Unter anderen bildeten sich Risse in Wänden. Einige Wassertanks stürzten von Dächern. Zudem führten Wasserrohrbrüche zu vereinzelten Überschwemmungen. Meldungen über Verletzte oder größere Schäden gab es zunächst nicht.

2016 führte ein Erdbeben der Stärke 6.1 in der Nachbarregion Kaohsiung ebenfalls zu starken Bodenbewegungen in Tainan, was zum Einsturz mehrerer Hochhäuser mit Baumängeln führte, wobei mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sind.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11. Juli, 14:41 Uhr

Magnitude: 4.3

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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