Moderates Erdbeben erschüttert Samos und Izmir

Griechenland / Türkei – Ein moderates Erdbeben hat am Donnerstagvormittag Teile der östlichen Ägäis erschüttert. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach vorläufigen Angaben des türkischen Kandilli-Observatoriums vor der Südküste der griechischen Insel Samos. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 4.4. Die Universität Athen gibt das Beben zunächst mit Magnitude 4.3 an.
Auf der gesamten Insel waren die Erschütterungen deutlich zu spüren, ebenso entlang der nächst gelegenen Küsten der Türkei. Zeugen auf der Webseite des EMSC melden ebenfalls, dass das Beben unter anderem in der Millionenstadt Izmir sowie auf der griechischen Insel Kos wahrgenommen wurde.
Meldungen über Schäden liegen bislang nicht vor. Beben dieser Stärke können in der unmittelbaren Nähe des Epizentrums zu kleineren Gebäudeschäden führen.
Bereits um 8:44 Uhr wurde auf Samos ein kleines Erdbeben verzeichnet. Dieses erreichte Magnitude 3.3 und war nur schwach zu spüren.

Zeugenmeldungen
Tsamadou Beach
Am Strand hat man das Beben auf den Liegen deutlich gespürt, sie wackelte merklich und viele guckten sich verwundert um. Da es aber nur einige Sekunden andauerte, war die Stimmung ruhig und es breitete sich bei den Meisten lediglich Verwirrung aus (Intensität IV)

Izmir
Die Zeit ist ungenau zu nennen, aber es war zwischen 8-10 Uhr ich habe ein leichtes hin und her gemerkt. Schäden gab es keine. Dieses hin und her wurde mal stärker aber auch mal leichter dann hörte es auf und es wackelte wieder ganz leicht. Also man müsste sich auf dieses hin und her konzentrieren um es zu spüren bzw. zu merken. Das ging ungefähr 10-20sekunden so. (Intensität III)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10:17 Uhr

Magnitude: 4.3

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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