Erdbeben in Assam beschädigt Gebäude

Indien – Im Indischen Bundesstaat Assam hat sich am Mittwochmorgen ein starkes Erdbeben ereignet. Die Indische Meteorologiebehörde gibt das Beben mit Magnitude 5.6 an. Nach USGS-Angaben erreichte es M5.3. Das Epizentrum des Erdbebens lag im äußersten Westen Assams nahe der Grenzen zu Bhutan und Bangladesh. Dort sowie auch in Teilen von Nepal waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. In Indien waren insgesamt sechs Bundesstaaten vom Erdbeben betroffen. Vielerorts kam es zu Panik und Menschen rannten aus ihren Häusern. Einige verbrachten mehrere Stunden im Freien, da einzelne Nachbeben zu spüren waren.
Meldungen über größere Schäden oder Verletzungen liegen bislang nicht vor. Allerdings berichten lokale Behörden aus den Distrikten nahe des Epizentrums von Rissen in Wänden und Dächern zahlreicher Gebäude. Unter anderem sind ein Tempel und eine Polizeistation betroffen. In manchen Dörfern soll der Großteil aller Häuser betroffen sein. Genauere Auswertungen der Schäden gibt es allerdings noch nicht.

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Auch im Bundesstaat Westbengalen verursachte das Erdbeben Schäden an Gebäuden. Zudem kam ein Mann durch einen Sturz auf einer Treppe ums Leben, als er in Panik versuchte, aus dem Haus zu rennen.

Der Nordosten Indiens gehört zu den seismisch aktivsten Regionen des Landes. Auf der Vorderseite der Kollisionszonen im Himalaya und in Myanmar gibt es zahlreiche Störungszonen und unterschiedlichen Tiefenbereichen, die immer wieder zu größeren Erdbeben führen. Zuletzt hat Mitte Juni ein Beben der Stärke 4.9 Assam und Umgebung erschüttert. Dabei wurden zwei Menschen beim Einsturz eines Gebäudes verletzt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12. September, 06:50 Uhr

Magnitude: Mw 5.3

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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