Starkes Erdbeben im Süden Ecuadors

Ecuador – Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht im Süden Ecuadors zu Schäden und Verletzten geführt. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Beben Magnitude 6.2. Das Epizentrum lag im Süden der Provinz Chimborazo, etwa 100 Kilometer östlich von Guayaquil. Demnach lag das Hypozentrum des Bebens in 94 Kilometern Tiefe. Ecuadorianische Behörden geben das Beben mit Magnitude 6.5 an.
In weiten Landesteilen und in angrenzenden Regionen Perus waren die Erschütterungen deutlich spürbar. Aufgrund der recht großen Tiefe war die Intensität abgeschwächt. Dennoch kam es in den Provinzen rund um das Epizentrum zu einigen Gebäudeschäden. Unter anderem in Chimborazo und Bolivar sind mehrere Häuser teilweise eingestürzt. Zudem gab es Stromausfälle und mehrere kleinere Erdrutsche.
Mindestens zwei Menschen wurden infolge des Bebens verletzt: Jeweils eine Person aus Babohoyo (Los Rios) und Morero (Chimborazo) durch einen Sturz, bzw. bei einem Autounfall.
Die Überprüfung der Situation dauert an. Behörden warnten die Bevölkerung vor möglichen Nachbeben. Bislang sind keine größeren Nachbeben aufgetreten.

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Auch in Guayaquil und Quito waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Mehrere Gebäude wurden dort evakuiert, um mögliche Schäden feststellen zu können. Viele Bewohner verbrachten die vergangenen Stunden im Freien. Meldungen über größere Gebäudeschäden gibt es zur Zeit aus keiner der beiden Städte.

Das Erdbeben ereignete sich innerhalb der Ozeanischen Nazca-Platte, die vor der Küste Ecuadors in den Erdmantel eintaucht und unter dem Kontinent weiter absinkt. Dabei kommt es innerhalb des Gesteins zu Brüchen und Veränderungen, die zu Erdbeben führen können.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 7. September, 04:12 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe: 94 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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