Schweres Erdbeben erschüttert New Britain

Papua-Neuguinea – Auf der Insel New Britain im Osten von Papua-Neuguinea hat sich am späten Mittwochabend (MESZ) ein schweres Erdbeben ereignet. Wie das United States Geological Survey (USGS) registrierte lag das Epizentrum im Zentrum der dünn besiedelten Insel. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 7.0. Der Erdbebenherd lag in rund 40 Kilometern Tiefe.
Berechnungen der Auswirkungen ergeben sehr hohe Intensitäten im Bereich des Epizentrums, wo sich zahlreiche kleinere Dörfer befinden, besonders an der Südküste. Das Pacific Tsunami Warning Center hatte zunächst eine Tsunami-Warnung für New Britain und umliegende Inseln herausgegeben. Ein verbreitet gefährlicher Tsunami ist jedoch nicht zu erwarten.

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Aufgrund der hohen Intensität des Bebens muss in der Epizentralregion mit schweren Schäden gerechnet werden. Auch Erdrutsche sind möglich.
Wenige Minuten vor dem Erdbeben wurde ein schwächeres Vorbeben registriert. Dieses erreichte Magnitude 5.9. Ähnlich stark war auch das erste größere Nachbeben um 22:59 Uhr.

Vor der Küste von New Britain befindet sich eine kleine Subduktionszone, an der es häufig zu schweren Erdbeben kommt.

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Update 14. Oktober
Auch mehrere Tage nach dem Erdbeben sind noch keine offiziellen Meldungen über das Ausmaß der Erdbebenschäden bekannt geworden. Viele der Dörfer am Epizentrum sind sehr abgelegen und daher kaum erreichbar. Telefonisch teilten Personen von Ort den Behörden jedoch mit, dass es Schäden gebe. Zudem sei eine Person beim Erdbeben ums Leben gekommen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10 Oktober, 22:48 Uhr

Magnitude: 7.0

Tiefe: 40 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: New Britain

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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