USA – Das US-Außengebiet Puerto Rico in der Karibik wurde am Dienstag von einem Erdbeben getroffen. Wie das United States Geological Survey (USGS) registrierte lag das Epizentrum des Bebens im Süden der Insel nahe der Stadt Guayama. Das Beben erreichte demnach Magnitude 4.6 und ereignete sich in einer Tiefe von rund 13 Kilometern.
Bis in die Inselhauptstadt San Jose waren die Erschütterungen zu spüren, besonders stark in und um Guayama. Einwohner berichteten von rund 10 Sekunden andauernden Bodenbewegungen dort. Viele Gebäude der Stadt wurden aus sicherheitsgründen kurzzeitig evakuiert. In ganz Puerto Rico wurden 78 Schulen geräumt, um die Strukturen auf Schäden zu überprüfen.

Mehrere Gebäude, darunter ein Krankenhaus und eine Sporthalle in Guayama, wurden infolge des Bebens leicht beschädigt. Es bildeten sich Risse in Mauern. Teilweise stürzten Häuserfassaden ein. Meldungen über Verletzte infolge der Schäden liegen nicht vor. Ein Autounfall, der infolge des Erdbebens zustande gekommen sei, forderte einen Leichtverletzten. Die Auswertung der Schäden rund um Guayama dauert am Abend an.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 12. März, 14:08 Uhr

Magnitude: 4.6

Tiefe: 13 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).