Italien – Ein moderates Erdbeben hat am Freitag Teile Norditaliens und Österreichs erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag am Alpenrand in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien nur knapp 30 Kilometer südlich der Grenze zu Österreich. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam erreichte das Erdbeben Magnitude 4.1. Eine vorläufige Auswertung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien ergibt Magnitude 4.2. Demnach lag der Erdbebenherd nur in geringer Tiefe.
Entsprechend deutlich waren die Erschütterungen in der Nähe des Epizentrums zu spüren. Auch Teile des italienischen Voralpenlandes in des österreichischen Bundeslandes Kärnten waren betroffen.
Größere Schäden infolge des Bebens sind in den meisten Regionen nicht zu erwarten. Lediglich aufgrund der geringen Herdtiefe könnten in den Orten unmittelbar am Epizentrum kleinere Schäden entstehen.

In der Region Friaul kommt es entlang von Störungszonen infolge der Alpenbildung immer wieder zu Erdbeben. Größere Ereignisse, zuletzt im Jahr 1976, verursachten in der Vergangenheit mehrfach massive Schäden mit vielen Todesopfern.

Zeugenmeldungen
Udine
Hotelzimmer 4. Stock. Vibrationen im Bett. Ein an der Decke hängender TV bewegte sich deutlich mehrere cm zur Seite. Dauer ca 5s (Intensität IV)

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Wie verhalte ich mich im Falle eines schweren Erdbebens?

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wo kommen sie vor? Wann sind Erdbeben gefährlich?

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 14. Juni, 15:57 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 5 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: unwahrscheinlich

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).