Leichtes Erdbeben am Gardasee

Italien – In den italienischen Alpen hat sich am Donnerstagmorgen ein leichtes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag nach Lokalisierungen des italienischen Erdbebendienstes (INGV) in der Region Trentino-Südtirol. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 3.4. Die Erschütterungen waren in der Region rund um das Epizentrum deutlich zu spüren. Auch einige Orte entlang des Gardasees, besonders am Ostufer, waren betroffen. Dort meldeten Zeugen verbreitet leichte Erschütterungen.
Schäden infolge des Erdbebens sind aufgrund der geringen Magnitude nicht zu erwarten.
Rund um den Gardasee kommt es immer wieder zu leichten bis moderaten Erdbeben, da dort mehrere aktive Störungszonen verlaufen. Dabei führen diese Beben in den meisten Fällen nicht zu Gebäudeschäden. Zuletzt kam es infolge eines Bebens der Stärke 4 im August 2014 zu kleineren Schäden.

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Zeugenmeldungen
Gardola

Sitzend 1. Stock Balkon. Das gesamte Haus hat vibriert. Ca. 7.45 Uhr (Intensität IV)

Malcesine
Bett hat gewackelt. (Intensität III)

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Gargnano
Es war um 7.36Uhr ich lag noch im Bett es war ein dumpfes Grollen zu hören und mein Dachstuhl knarrte und das ganze Haus schien für einen Moment zu vibrieren. (Intensität IV)

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 8. August, 07:36 Uhr

Magnitude: 3.4

Tiefe: 12 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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