Starkes Erdbeben erschüttert Neuseeland

Neuseeland – Ein starkes Erdbeben hat am Montag weite Teile der neuseeländischen Südinsel erschüttert. Betroffen ist vor allem die dünn besiedelte Westküste der Insel. Nach vorläufigen Angaben von GeoNet Neuseeland erreichte das Erdbeben Magnitude (ML) 6.3. Es ist das stärkste Erdbeben in der Region seit mehreren Jahren. Das Epizentrum des Erdbebens lag in unmittelbarer Nähe der Alpine Störung, welche die Südinsel Neuseelands von Süd nach Nord durchzieht und als gefährlichste Störungszone des Landes gilt. Zum Herdmechanismus des Bebens und damit zu einem möglichen Zusammenhang zur Alpine Störung gibt es noch keine Daten.
Die Erschütterungen des Bebens waren verbreitet zu spüren, unter anderem sehr deutlich in Christchurch und Dunedin, aber auch noch vereinzelt in der Hauptstadt Wellington. Starke Erschütterungen werden aus mehreren Orten in den neuseeländischen Alpen gemeldet. Dort, besonders in der Nähe des Epizentrums, sind kleinere Schäden und Erdrutsche möglich. Große Auswirkungen sind jedoch nicht zu erwarten.

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Update 12:53 Uhr
Das United States Geological Survey ermittelte Magnitude (Mw) 5.4. Bisherige Auswertungen des Herdmechanismus deuten auf einen Überschiebungsmechanismus und damit einen Zusammenhang zur Puysegur Subduktionszone an, die im Süden an die Alpine Fault anschließt.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12. August, 12:35 Uhr

Magnitude: ML6.3, Mw5.4

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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