Nachbeben in Ambon fordert Todesopfer

Indonesien – Zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben in der indonesischen Großstadt Ambon hat ein Nachbeben große Panik und neue Schäden verursacht. Wie der in indonesische Erdbebendienst (BMKG) registrierte ereignete sich das Erdbeben nur wenige Kilometer nordöstlich von Ambon. Es erreichte Magnitude 5.2. In Ambon und umliegenden Dörfern war das Ereignis teils stark zu spüren. BMKG registrierte für das Stadtgebiet Intensität V. Tausende Bewohner der Stadt flüchteten aufgrund des erneuten Bebens aus ihren Häusern. Viele fürchteten einen Tsunami und verließen die Stadt, um höher gelegene Gebiete aufzusuchen. Auch Schulen und andere öffentliche Einrichtungen wurden evakuiert.

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Infolge des Bebens kam es zu neuen Schäden. Mehrere der bereits beim Hauptbeben beschädigten Gebäude stürzten ein, wie lokale Medien berichten. Dabei soll nach vorläufigen Angaben mindestens eine Person ums Leben gekommen sein. Ein weiterer Mensch wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Auswertungen der genauen Auswirkungen des Nachbebens dauern noch an.

Am 26. September traf ein Erdbeben der Stärke 6.5 die Stadt Ambon in der indonesischen Region Maluku. Mehr als 6000 Gebäude wurden infolge der starken Erschütterungen beschädigt, über 1200 komplett zerstört. 39 Menschen kamen bei dem Ereignis ums Leben, über 1500 wurden verletzt. Zwischenzeitlich mussten mehr als 150.000 Menschen in Notunterkünften versorgt werden. Immer wieder aufkeimende Gerüchte über einen bevorstehenden Tsunami versetzten die Bevölkerung ebenso in Panik wie die mehr als 1200 registrierten Nachbeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10. Oktober, 06:39 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: ca 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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