Türkei: Mehrere Verletzte bei Nachbeben in Malatya

Türkei – In der türkischen Provinz Malatya hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein relativ starkes Nachbeben ereignet. Das Epizentrum lag im äußersten Südwesten der Bruchzone des Hauptbebens (M6.8) von 24. Januar. Nach Angaben des Kandilli-Observatoriums erreichte das Beben Magnitude 5.1. Besonders in Malatya und Elazig waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Ausläufer erreichten auch die umliegenden Provinzen sowie Teile von Syrien.
Größere Schäden infolge des Nachbebens sind bisher nicht bekannt. Lediglich in einigen Häusern nahe des Epizentrums bildeten sich Risse. Mindestens sechs Menschen mussten infolge des Bebens jedoch ärztlich behandelt werden. Vier von ihnen sprangen in Panik aus Fenstern oder von Balkonen und verletzten sich beim Aufprall.

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Das Hauptbeben am 24. Januar war das stärkste Erdbeben in der Türkei seit über acht Jahren. Bei dem Beben kamen 41 Menschen ums Leben. In Malatya, Elazig und umliegenden Provinzen wurden insgesamt fast 20.000 Gebäude beschädigt oder zerstört.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 26. Februar, 00:03 Uhr

Magnitude: 5.1

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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