Erdbeben im Norden der Türkei

Türkei – In Teilen der türkischen Hauptstadt Ankara wurde am Dienstagmorgen ein leichtes Erdbeben verspürt. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben des Kandilli-Observatoriums in der Region Cankiri nahe der Stadt Cerkes im Norden des Landes. Es erreichte demnach Lokalmagnitude 4.3 (Mw4.2) und hatte eine Tiefe von rund 8 Kilometern.
In Cerkes wurde das Beben deutlich verspürt, in Ankara nur schwach. Kleinere Schäden in Dörfern in unmittelbarer Nähe des Epizentrums sind nicht ausgeschlossen, größere Auswirkungen jedoch nicht zu erwarten.

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Das Beben ereignete sich in der Nähe des Nordanatolischen Störung, welche im Norden der Türkei (u.a. bei Istanbul) verläuft und als gefährlichste Störung der Region gilt. Erst vor zwei Wochen kam es an der Nordanatolischen Störung in der Provinz Bingöl zu einem Beben mit Magnitude 5.7, bei dem ein Mensch ums Leben kam und 35 weitere verletzt wurden.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 23. Juni, 7:54 Uhr

Magnitude: 4.3

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.