Starkes Erdbeben im Westen der Türkei

Türkei – Im Westen der Türkei hat sich erneut ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens lag in der Provinz Manisa, südlich der Stadt Akhisar. Nach Angaben der türkischen Behörden erreichte das Beben Magnitude 5.6. Es ereignete sich in geringer Tiefe von nur sechs Kilometern. Entsprechend ist rund um das Epizentrum mit hoher Intensität und schweren Schäden zu rechnen.
Die Erschütterungen wurden in weiten Teilen der westlichen Türkei verspürt, unter anderem auch in den Millionenstädten Istanbul und Izmir.

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Bereits in den vergangenen Monaten haben sich in Manisa zahlreiche teils starke Erdbeben ereignet und und zu einigen Schäden geführt. Das heutige Beben ist das bislang stärkste dieser Sequenz. Bei einem Beben der Stärke 5.4 im Januar 2020 wurden mehr als 300 Gebäude zerstört.
Die Türkei ist mit bisher 20 Schadensbeben, 52 Todesopfern und rund 20.000 beschädigten Gebäuden das Land mit den meisten Erdbebenschäden im bisherigen Jahr 2020.

Update 09:40 Uhr
Die türkischen Behörden (AFAD) haben das Erdbeben auf Magnitude 5.5 korrigiert. Demnach lag die Herdtiefe bei 9 Kilometern.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 26. Juni, 9:21 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe: 9 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.