Erneut starkes Erdbeben in Chile

Chile – Erneut wurde die Westküste Südamerikas von einem starken Erdbeben getroffen. Wie der Chilenische Erdbebendienst (CSN) registrierte, ereignete sich am Sonntagmorgen (MESZ) ein Erdbeben der Stärke 6.3 an der Küste der Region Coquimbo nahe des Ortes Tongay. Der Erdbebenherd lag in einer Tiefe von rund 30 Kilometern.
Die Erschütterungen waren in weiten Teilen der zentralen Regionen Chiles und angrenzender Provinzen Argentiniens zu spüren, unter anderem in Copiapo und Santiago (CHL) sowie in Mendoza und San Juan (ARG). Rund um das Epizentrum erreichte das Beben Intensität VI. Entsprechend kam es nicht zu nennenswerten Schäden an Gebäuden. Lediglich in Tongay und La Serena, wo die höchste Intensität beobachtet wurde, kam es zu nicht-strukturellen Schäden an mehreren Häusern.

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Zahlreiche Nachbeben folgten dem schweren Erdbeben. Bereits zu Wochenbeginn hatte sich in der nördlicher gelegenen Region Atacama eine Serie von drei schweren Erdbeben ereignet, die allerdings auch nur geringe Schäden hinterließen. Ein Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen besteht nicht. Das heutige Erdbeben ist Teil der Nachbebensequenz des M8.3 Erdbebens im September 2015, infolge dessen es in den letzten Jahren zu zahlreichen starken Erdbeben in Coquimbo kam.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 6. September, 3:16 Uhr

Magnitude: 6.3

Tiefe: 30 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.