6. April, 17:12 Uhr: Erdbeben (M5.3) in der iranisch-irakischen Grenzregion – Mindestens acht Verletzte

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Kräftiges Erdbeben in der iranisch-irakischen Grenzregion nahe der Stadt Penjwen. Leichte Schäden auf beiden Seiten der Grenze sind wahrscheinlich.

Update 19:30 Uhr
Auf iranischer Seite der Grenze wurden nach Angaben lokaler Medien mindestens vier Personen verletzt. Zahlreiche Gebäude erlitten leichte Schäden. Teilweise stürzten Mauern ein. Hilfs- und Bewertungsteams sind in sieben Städten der Region im Einsatz, um Schäden zu untersuchen und Betroffene zu unterstützen.

Update 20:12 Uhr
Die Zahl der Verletzten steigt auf mindestens acht. Demnach seien die meisten der Betroffenen bei der Flucht aus den Häusern verletzt worden.
Aufgrund der Erdbebenschäden mussten Hilfskräfte mehrere Häuser evakuieren, deren Stabilität nicht mehr gewährleistet werden kann. Bewohner wurden entsprechend in Notunterkünfte umgesiedelt. In einigen Dörfern kam es zudem zu Problemen mit der Trinkwasserversorgung.

Auch aus dem irakischen Teil Kurdistans gab es inzwischen erste Schadensmeldungen. So wurde unter anderem ein Krankenhaus in der Stadt Sulaimaniyya beschädigt. Schäden an Gebäuden gab es ebenfalls in der Stadt Penjwen.
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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 6. April, 17:12 Uhr

Magnitude: 5.3

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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