Neues Erdbeben in Granada

Spanien – Rund ein Monat nach Beginn des Erdbebenschwarmes in der südspanischen Stadt Granada hat sich am Dienstagmorgen das bisher stärkste Erdbeben dieser Sequenz ereignet. Zuvor blieb es mehrere Wochen relativ ruhig. Nach vorläufigen Angaben der spanischen Geologiebehörde (IGN) erreichte das Erdbeben Magnitude 4.0. Damit ist es deutlich stärker als die Erdbeben im September (maximal M3.2). Wie zuvor lag das Epizentrum des Bebens am Westrand der Stadt, nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt. Die Herdtiefe wurde noch nicht exakt ermittelt.
Im gesamten Stadtgebiet von Granada waren die Erschütterungen sehr deutlich zu spüren, wie erste Zeugenmeldungen ergeben. Auch umliegende Städte, unter anderem Malaga und andere Orte an der andalusischen Küste, waren betroffen.
Aufgrund der Nähe zum Epizentrum sind kleinere Schäden an Gebäuden in und um Granada möglich. Zudem muss mit Nachbeben gerechnet werden.

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Zuletzt ereignete sich in der Nacht zum 28. September mit Magnitude 2.3 ein schwach spürbares Erdbeben in Granada.

Update 10 Oktober, 10:10 Uhr
Infolge des Erdbebens wurden in der Gemeinde Pinos Puente westlich von Granada mehrere Gebäude beschädigt, unter anderem das Institut Cerro de los Infantes, wo sich Risse in Mauern bildeten. Verletzt wurde niemand.

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wird aktualisiert, sobald weitere Infos vorliegen

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 09:42 Uhr

Magnitude: 4.0

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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