Schäden durch Erdbeben in Kansas

USA – Im US-Bundesstaat Kansas hat ein moderates Erdbeben am Freitag zu einigen Schäden an Gebäuden der Stadt Hutchinson geführt. Wie das United States Geological Survey (USGS) registrierte, lag das Epizentrum des Bebens nur rund sieben Kilometer südöstlich des Stadtzentrums. Das Beben erreiche demnach Magnitude 4.2. Die Herdtiefe wird mit fünf Kilometern angegeben.
Entsprechend waren die Erschütterungen im Stadtgebiet teilweise stark zu spüren. Zeugen auf der USGS-Homepage geben das Beben mit Intensität VI an, was durch die bereits gemeldeten Schäden unterstützt wird.
Wie Behörden mitteilten kam es unter anderem zu Schäden an mehreren Schulgebäuden. In einem Supermarkt der Stadt stürzten Teile der Zwischendecke herab. Zudem berichten zahlreiche Einwohner von Gebäudeschäden kleinerer Art. Unter anderem sei ein Fenster zerstört worden. Auch von kleineren Straßenschäden ist die Rede. Die Situation wird von den Behörden der Stadt zur Zeit weiter überprüft. Meldungen über Verletzte liegen zunächst nicht vor.

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Mehrere kleine Nachbeben wurden in den ersten beiden Stunden nach dem Beben registriert. Das stärkste erreichte bisher Magnitude 3.2.
Die geringe Tiefe des Erdbebens deutet stark darauf hin, dass dieses Erdbeben im Zusammenhang mit dem Verpressen von Brauchwasser aufgrund der Öl- und Gasförderung steht. Seit mehreren Jahren gibt es infolge dieses Prozesses teils erheblich erhöhte Erdbebenaktivität in den US-Bundesstaaten Kansas, Oklahoma und Texas. Nach 2016 war diese Erdbebenaktivität allerdings rückläufig.

Das heutige Erdbeben ist das erste mit größeren Gebäudeschäden in Kansas seit 2015.

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Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 16. August, 14:59 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: induziert (Waste Water Injection)

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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