Starkes Erdbeben in Tibet – Hunderte Gebäude beschädigt

China – Ein starkes Erdbeben hat am Freitagmorgen die Region nördlich des Mt. Everest erschüttert. Wie der chinesische Erdbebendienst registrierte lag das Epizentrum im tibetischen Landkreis Tingri, etwa 200 Kilometer nordöstlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Das Erdbeben erreichte demnach Magnitude 5.9.
Die chinesischen Behörden haben für die 67 potentiell betroffenen Dörfern rund um das Epizentrum Notfallmaßnahmen eingeleitet. Rettungskräfte und Hilfsgüter wurden in die Region entsandt. Meldungen über Verletzte oder Todesopfer infolge des Erdbebens liegen zur Zeit noch nicht vor. Die Schäden in der dünn besiedelten Region werden zur Zeit noch überprüft.
Aufgrund der geringen Tiefe des Bebens wurde rund um das Epizentrum eine hohe Intensität verzeichnet. mittlere bis schwere Schäden in einzelnen umliegenden Dörfern sind wahrscheinlich.

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Schwache Erschütterungen (ohne Schäden zu verursachen) wurden auch noch in Teilen von Nepal, Indien und Bhutan verspürt.

Erst in den vergangenen Wochen traf eine Erdbebenserie den nördlicher gelegenen Distrikt Gerze. Dabei kam es zu kleineren Schäden und Evakuierungen.

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Update 21. März, 8:44 Uhr
Nach Angaben der chinesischen Rettungskräfte wurde infolge des Erdbebens insgesamt 313 Gebäude beschädigt. Die meisten von ihnen erlitten nur geringfügige Schäden, sodass keine Evakuierungen notwendig waren. Verletzt wurde bei Erdbeben offenbar niemand.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 20. März, 02:33 Uhr

Magnitude: 5.9

Tiefe: ca 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.