Das Albstadt-Erdbeben 1911

Archiv: Die zuvor seit Jahrhunderten nahezu inaktive Albstadt-Scherzone, die sich in Nord-Süd-Richtung durch die Schwäbische Alb zieht, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts reaktiviert und führte im November 1911 zum stärksten Erdbeben Mitteleuropas seit über 150 Jahren. Das erste große Albstädter Erdbeben mit Magnitude 6.1 führte auf der Alb zu

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Der Teutschenthal-Gebirgsschlag 1996

Archiv: Der (bisher) letzte große Gebirgsschlag in den deutschen Kalibergbau-Gebieten ereignete sich in Teutschenthal bei Halle / Saale in Sachsen-Anhalt. Mit Lokalmagnitude 4.9 war es der größte dort jemals registrierte Gebirgsschlag. Er führte zu Schäden an zahlreichen Gebäuden in Halle und Teutschenthal und wurde noch in Leipzig, Jena, Gera sowie

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Das Albstadt-Erdbeben 1978

Archiv: Im 20. Jahrhundert ereigneten sich entlang der reaktivierten Albstadt-Scherzone drei starke Erdbeben. Das letzte dieser Serie führte im September 1978 zu zahlreichen Schäden im Zollernalbkreis. Mehrere Menschen wurden verletzt. Das Beben riss am frühen Morgen viele Menschen aus dem Schlaf und war im gesamten Südwesten Deutschlands deutlich zu spüren.

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Das Tollhausen-Erdbeben 1878

Archiv – Eines der stärksten westdeutschen Beben seit Jahrzehnten traf den Ort Tollhausen bei Düren in der Nähe des heutigen Braunkohletagebaus Hambach. Die Magnitude wird auf 5.6 geschätzt, womit es ähnlich stark war wie das Erdbeben von Roermond, das sich über ein Jahrhundert später ereignete. Es kam infolge des Bebens

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Das Saulgau-Erdbeben 1935

Archiv: Auch wenn Oberschwaben nicht als eines der deutschen Erdbebengebiete bekannt ist, gehört das Erdbeben in Bad Saulgau im Jahr 1935 zu den stärksten der jüngeren deutschen Geschichte. Am Abend des 27. Juni führte es in Bad Saulgau und umliegenden Städten zu teils schweren Schäden. Hunderte Gebäude waren betroffen, mehrere

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Das Roermond-Erdbeben 1992

Archiv: Eines der stärksten mitteleuropäischen Erdbeben der letzten Jahrhunderte ereignete sich im Frühjahr 1992 nahe der niederländischen Stadt Roermond, nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Mit Lokalmagnitude 5.9 war es das stärkste historische Erdbeben auf dem Gebiet der Niederlande. Es führte sowohl rund um Roermond als auch in

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Das Euskirchen-Erdbeben 1951

Archiv: Zu Beginn der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts erschütterten zahlreiche Erdbeben den Nordrand der Eifel. Die Aktivität gipfelte in einem Erdbeben der Stärke 5.1 bei Euskirchen am 14. März des Jahres 1951. Die Schäden waren erheblich. Einige Gebäude stürzten teilweise ein. Mauern und Schornsteine brachen verbreitet zusammen, in anderen

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