Katastrophen, Rekorderdbeben und menschengemachte Schadensbeben: Jahresrückblick 2017

Oktober: Schwarmbeben in Indonesien
Zehn Erdbeben über Magnitude 6 wurden registriert. Davon blieben acht ohne Folgen.
Im Gegensatz zum katastrophalen September zeigte sich der Oktober eher von der harmlosen Seite. Erst am 31. kam es zum ersten und einzigen Beben mit Todesfolge. Es wäre sonst der erste Monat seit 15 Jahren ohne Erdbebenopfer geblieben.
Im Norden von Indonesien verursachte das Beben der Stärke 6.1 ein Todesopfer und fünf Verletzte, als mehrere dutzend Gebäude beschädigt wurden.

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Nur ein weiteres Beben, ein M6.3 in Chile am 10., führte zu Verletzten. Von den 19 Schadensbeben des Monats waren elf schwächer als Magnitude 4.5. Einzig eine Erdbebenserie am 10. Oktober auf der Indonesischen Insel Lembata führte zu größeren Schäden (0,83).
Nennenswert ist zudem die Erdbebenserie auf der Indonesischen Insel Bali, die mit der vulkanischen Aktivität am Mt. Agung einherging. Diese hat im Laufe des Monats immer wieder kleinere Gebäudeschäden innerhalb der Evakuierungszone verursacht.

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Übersicht
Seite 1: Zahlen und Fakten
Seite 2: Januar – Jahrhundert-Beben in Madagaskar, Fracking-Rekord in China
Seite 3: Februar – Erste Katastrophe für die Philippinen
Seite 4: März – Panik in Rangun, Jahresrekord für glückliches Yunnan
Seite 5: April – Rekord in Botswana, Starkbebenserie auf den Philippinen
Seite 6: Mai – Erste Katastrophen für Iran und China
Seite 7: Juni – Doppelschlag für Guatemala, erstes Griechenland-Beben
Seite 8: Juli – Zweite Katastrophen für Philippinen und Griechenland
Seite 9: August – Katastrophe in Sichuan – Unglück auf Ischia
Seite 10: September – Katastrophenmonat in Mexiko
Seite 11: Oktober – Schwarmbeben in Indonesien
Seite 12: November – Todesbeben im Iran mit Langzeitwirkung
Seite 13: Dezember – Immer wieder Iran, Panik in Teheran
Seite 14: Zusammenfassung und Statistiken

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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