Katastrophen, Rekorderdbeben und menschengemachte Schadensbeben: Jahresrückblick 2017

Juni: Doppelschlag für Guatemala, erstes Griechenland-Beben
10 Erdbeben über Magnitude 6 wurden im Juni registriert. Die beiden folgenschwersten haben sich am 14. und am 22. Juni vor der Küste von Guatemala ereignet. Mit Magnitude 6.8 und 6.9 führten sie auch im angrenzenden Mexiko zu Schäden. Insgesamt sind fünf Menschen ums Leben gekommen. 70 wurden verletzt (Impakt-Wert 1,83). Es waren die ersten folgenschweren Erdbeben auf dem amerikanischen Kontinent in diesem Jahr. Drei weitere im selben Monat haben mäßige Schäden verursacht: 

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Zwei Erdbeben mit M6.2 und 6.0 in Peru, sowie ein M6.3 in Ecuador. Insgesamt gab es bei diesen Erdbeben fünf Verletzte.
Tödlich endete am 12. Juni ein starkes Erdbeben mit Magnitude 6.3 auf der Griechischen Insel Lesbos in der Ägäis. Eine Person starb, 15 weitere wurden verletzt. Das Beben beschädigte hunderte Gebäude. Auch die grenznahe Türkei war betroffen (1,31).
Den dritthöchsten Impakt-Wert des Monats hatte ein Erdbeben (M5) in der Inneren Mongolei in China am 4. Juni, das mehrere Häuser schwer beschädigte und so 500 Menschen obdachlos machte (0,82).
Ebenfalls zu erwähnen: Das Erdbeben der Stärke 5.8 in Mosambik am 24. Juni, bei dem nur relativ wenig über die Auswirkungen bekannt ist. Vier Verletzte sind bestätigt. Zum Ausmaß der Schäden hat es keine Meldungen gegeben.

Übersicht
Seite 1: Zahlen und Fakten
Seite 2: Januar – Jahrhundert-Beben in Madagaskar, Fracking-Rekord in China
Seite 3: Februar – Erste Katastrophe für die Philippinen
Seite 4: März – Panik in Rangun, Jahresrekord für glückliches Yunnan
Seite 5: April – Rekord in Botswana, Starkbebenserie auf den Philippinen
Seite 6: Mai – Erste Katastrophen für Iran und China
Seite 7: Juni – Doppelschlag für Guatemala, erstes Griechenland-Beben
Seite 8: Juli – Zweite Katastrophen für Philippinen und Griechenland
Seite 9: August – Katastrophe in Sichuan – Unglück auf Ischia
Seite 10: September – Katastrophenmonat in Mexiko
Seite 11: Oktober – Schwarmbeben in Indonesien
Seite 12: November – Todesbeben im Iran mit Langzeitwirkung
Seite 13: Dezember – Immer wieder Iran, Panik in Teheran
Seite 14: Zusammenfassung und Statistiken

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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